Performing Encounters & SALOON @ acud macht neu
November 17, 2017

Why Have There Been No Great Women Artists?” ist der Titel eines Essays von Linda Nochlin aus dem Jahr 1971. Die amerikanische Kunsthistorikerin untersucht die institutionellen Hürden, die für die massive Unterrepräsentation von Künstlerinnen in der Kunstwelt verantwortlich sind. Das Berliner Netzwerk für Frauen, die in der Kunstbranche Berlins arbeiten, der SALOON, nimmt zusammen mit Performing Encounters ihre Gedanken zum Anlass, Frauen in der Kunst der vergangenen Jahrzehnte ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. In Kurzvorträgen stellen SALOON-Mitglieder Themen und Persönlichkeiten vor, die das Kunstgeschehen ihrer jeweiligen Zeit sehrwohl mitprägten, in der Geschichtsschreibung jedoch wenig bis gar nicht berücksichtigt wurden.

Vorträge:

Frauen in der Kunst als Gegenstand ihrer künstlerischen Arbeit
Hannah Beck-Mannagetta, Kuratorin, Vermittlerin und Autorin

Anna Oppermann: “…nicht Dirne sondern Birne.”
Marina Beeck, Kunsthistorikerin, Promovendin an der Humboldt-Universität zu Berlin

Hannah Höch
Anne Bitterwolf, Kuratorische Referentin des Direktors, Berlinische Galerie

“First revolution would be that we change the way we look at things”
Ein fragmentarischer Erlebnisbericht von
Yvon Chabrowski, Künstlerin

Der lebende Text – Einführung in Linda Nochlins Essay „Why Have There Been No Great Women Artists?
Sophia Graefe, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Humboldt Universität Berlin

Französische Künstlerinnen und Frauen in der Pariser Kunstszene
Katia Hermann, dt.-frz. freischaffende Kuratorin, Kulturmanagerin und Autorin

Frauen in Galerien und auf dem Kunstmarkt des 21. Jahrhunderts
Carolin Leistenschneider, Director, Contemporary Fine Arts Berlin

Frau als Kurator, damals und heute
Dr. Eva Meyer-Hermann, Kunsthistorikerin, Autorin und Kuratorin, Berlin

Der Abend wird moderiert von Yvonne Reiners und Tina Sauerländer.

Event organisiert von Performing Encounters und SALOON Berlin.

17. November 2017 um 20 Uhr
ACUD MACHT NEU, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
Eintritt frei

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